DFDA - Danke für den Abend, DFDF - Danke für die Freude
- Details
- Veröffentlicht am Dienstag, 16. November 2010 01:00
Lange war es angekündigt, am 13.11.2010 sollte in Bremen etwas großes passieren. Da Bremen von der Haustür aus nicht weit entfernt ist war ich festentschlossen diesem Event beizuwohnen. Mit Glück konnte ich auch direkt in der ersten Ticketrunde ein Ticket kaufen lassen. Ja, kaufen lassen, denn ich hatte keine Zeit und DerE und die Lillith1968 haben dies dann für mich übernommen. Danke dafür nochmals. Die Jugendherberge in direkter Umgebung zum abendlichen Veranstaltungsort war ebenfalls schnell gebucht, was sich im nachhinein auch als gut herausgestellt hat. Die gesamte Ulmer Kaffeefahrtstruppe war ebenfalls dort untergebracht und noch eine andere Gruppe, die jedoch nichts mit dem Cachen am Hut hatten. Die Überlegung ob mit dem Zug oder mit dem Auto nach Bremen zu reisen ist war schnell beendet. Der Zug sollte es sein, mit der Regionalbahn nach MS und dann mit dem IC nach HB. Eine gute Entscheidung!
Der Wetterbericht verhieß eigentlich nicht gutes für das Wochenende. Da kamen zweifel auf, ob die unflexible Reisevariante mit dem Zug die Richtige war. Aber das Wetter spielte am Samstag zu 100% mit. Es war den ganzen Tag trocken und nicht zu kalt. Gemeinsam mit Lillith1968, DerE und Geomon1993 machte ich mich direkt vom Bahnhof auf den Weg zur Jugendherberge. Bevor wir die ein oder andere Dose suchen wollten wollten wir unser Gepäck loswerden. Das gelang und nicht, da auf dem Weg schon die ein oder andere Dose lag loggten wir selbstverständlich direkt.
Aber eigentlich wollte ich ja nicht schreiben, was ich wo, wann mit dem gesucht habe. Ich war ja nicht zum Dosen suchen nach Bremen gefahren. Ich war in Bremen um Musik zu hören und alte Bekannte zu treffen. Erste bekannte Geischter traf ich auf dem Weg zur Jugendherberge in Person der Ulmer. Die Damen und Herren des Megaevents im Sommer befanden sich gerade auf ihrem Stadtrundgang mit einem ortskundigen Cacher. Nach und nach trafen immer mehr Cacher in Bremen ein und die Wahrscheinlichkeit auf Cacher zu treffen stieg von Minute zu Minute. Genau wie die Spannung, wie der Abend werden würde. Plötzlcih ging dann alles ganz schnell. Es wurde dunkel und der Zeitpunkt des Einlasses kam näher. Und dann war er da! Es hieß entern Sie das Schiff.
Alles, was dann bis zum Verlassen des Schiffes passierte lässt sich mit Worten kaum bis gar nicht beschreiben. Das will ich hier auch gar nicht versuchen. Ein unglaubliches Erlebnis für das es sich alleine gelohnt hat nach Bremen zu fahren. Dieses Erlebnis wäre ohne aba und den sandmann nicht möglich gewesen. Dennoch muss auch der Herr Stotco erwähnt werden, ich glaube er hat nicht gerade wenig Arbeit in die Produktion gesteckt. An dieser Stelle sei darum nochmals explizit dem Herrn Stotco gedankt. Nicht vergessen sollte man jedoch ebenso wenig Hanna Wibke, die das Konzert stilvoll eröffnet hat, und schimmi, der mit seiner Stimme den ein oder anderen Dosensong abgerundet hat. Und zu guter letzt sind da die Dosenmatrosen die im Hintergrund die Fäden gezogen haben und die Organisation vor Ort übernommen haben. Auch ihnen muss gedankt werden. Um es kurz zu machen: DFDA - Danke für den Abend, DFDZ - Danke für die Zeit, DFDCD - Danke für die CD, DFDK - Danke für das Konzert, DFDO - Danke für die Organisation.
Nach einer kurzen Nacht ging es dann am nächsten Morgen fix zum Bahnhof die Klamotten wegschließen, dabei haben wir [martin] getroffen und so sind dann zu fünft Richtung Schlachthaus gelaufen. Nach Angaben im Listing sollte es dort [eng&voll] werden. Macht ja nix, kuschelig ist doch schön und gefrühstückt wurde bereits in der Jugendherberge. Zum klönen sollte wohl genug Platz sein, sind ja schließlich viele bekannte Gesichter da und auch mit unbekannten kann man ja auch quatschen. Es gab ja zumindest zu Beginn nur ein Thema: Das Konzert vom gestrigen Abend. Egal mit wem man gesprochen hat, alle waren der gleichen Meinung: Es war toll.
Und toll war es auch bei den Fischern im Schlachthaus. So voll und so eng, wie ich gedacht hatte war es nicht. Man hatte genug Platz den Platz zu wechseln und mit allen mal zu sprechen. Auch hier haben die Dosenmatrosen wieder ganze Arbeit geleistet. Wirklich toll. Auch heute, am Dienstag, drehen sich meine Gedanken noch immer um dieses Wochenende. Definitiv eines DER Wochenenden in diesem Jahr.
Und eines haben die Dosenfischer mit ihrer Musik geschafft. Sie haben Musik mit Ohrwurmgarantie veröffentlicht. Selbst meine Frau, die dem Cachen nichts abgewinnen kann läuft mittlerweile singend durch die Wohnung. Und was singt sie? "Ich such Dosen".
DFDM - Danke für die Musik
DFDW - Danke für das Wochenende.

